Futter
Ich füttere meine adulten Tiere einmal pro Woche, Jungtiere alle zwei bis drei Tage.
Ich versuche ihnen dabei möglich viel Abwechslung zu bieten. Grundsätzlich füttere ich nur Frostfutter.
Dies hat Vor- und Nachteile. Meiner Meinung nach überwiegen die Vorteile des Frostfutters bei weitem. So kann man eine Bissverletzung von Nagern sowie eine Infektion der Schlangen durch Parasiten so gut wie ausschließen. Allerdings ist Frostfutter schon teurer als eine eigene Futtertierzucht.
Das Futter, das ich verfüttere setzte ich meist aus 50% Fisch und 50% Nagern zusammen.
Als Fisch füttere ich Stinte, Forellenfilet sowie Wallerfilet.
Stinte beziehe ich über Onlineshops (z.B. Frostfutter.de), das Forellen- und Wallerfilet aus dem Supermarkt.
Als Nager verfüttere ich hauptsächlich Babyratten. Diese sind auf Dauer preiswerter (weil größer) und nahrhafter als Baby-/Springermäuse.
Da sich Thamnophen in freier Wildbahn hauptsächlich von Amphibien ernähren, liegt es gedanklich nahe dies in privater Haltung ebenfalls zu tun. Allerdings stellt sich hier das Problem der Beschaffung. Da heimische Tiere streng geschützt sind, ist eine Entnahme aus der Natur nicht möglich.
Ich selbst habe schon einige male sehr günstig Axolotl (Ambystoma mexicanum) in größerer Menge von Züchtern abnehmen können. Mit ihrer Verfütterung habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Axolotl sind, ein wenig Platz vorausgesetzt, sehr einfach und in größeren Mengen (150-300 Jungtiere pro Gelege sind keine Seltenheit) zu vermehren. Auch ist die Ernährung durch mittlerweile erhältliche Pellets relativ einfach und kostengünstig.